Montag, 30. Juli 2012

Willkommen bei den Sch'tis 5/5 Sternen

Die Story:                               

Philippe Abrams ist seit Jahren erfolgreicher Postdirektor. Seiner schlechtlaufenden Ehe
zuliebe beantragt er  eine Versetzung.
Sein Ziel ist der Süden Frankreichs. Doch dieses Stelle wird einem Behinderten zugewiesen.
Nun versucht er sein Glück selbst mit einem Behinderten-Status. Als das allerdings
auffällt wird er strafversetzt und zwar in den hohen Norden nach Bergues. Dort leben die
Sch'tis, Leute die einen Knall haben, denen regelmäßig die Zehen abfaulen, weil es so kalt ist
und die ganz seltsame Sachen essen.



Der Film:

Als Phillippe seiner Frau die Misere beichtet ist sie anfangs stinksauer und enttäuscht.
Für sie steht fest, dass sie und der kleine Sohn nicht mitkommen werden. Doch als er dann
wirklich in Bergues ist und nur wochenends zurückkommt betütelt sie ihn und die Ehe der
Beiden blüht wieder auf. In dem kleinen Städtchen selbst sind die Leute tatsächlich etwas
anders, dafür aber umso herzlicher und gastfreundlich. Über die Woche unternimmt er viel mit
seinen neuen Kollegen und am Wochenende erfreut er sich an seiner Ehe .
Alles wäre perfekt, wenn die Ehefrau nicht das schlechte Gewissen plagen und sie über die
Woche nach Bergues fahren würde.


Fazit:

In diesem Film sieht man, dass es tatsächlich möglich ist, dass es sogar in ein und dem selben
Land Vorurteile gibt. Süden gegen Norden, aber Norden nicht gegen Süden.
Die Sch'tis sind so ein niedliches Völkchen, etwas verschroben, aber niedlich und herzlich.
Das wird auch schnell Phillippe Abrams klar und ganz nebenbei werden noch zwei Paare wieder
vereint. Der Film ist so süß und angenehm anzuschauen, man kann lachen, man kann weinen und
sich einfach nur gut fühlen. Ansehen auch wenn man nicht der größte Fan von französischem Kino ist.

Sonntag, 22. Juli 2012

Eagle Eye 4/5 Sternen

Die Story: 

Jerry Shaw (Shia LaBeauf) trifft an der Beerdigung seines Zwillingsbruders zum ersten Mal
seit über 3 Jahren wieder auf seinen Vater, der bei der amerikanischen Armee arbeitet.
Während sein Zwillingsbruder ebenfalls in der Army erfolgreich war brach Jerry sein Studium
ab und reiste quer durch die Welt. Wegen des schlechten Verhältnisses zu seinem Vater
reist er schnell wieder ab. Doch als er nach Hause kommt und Geld abheben will hat er so viel
davon auf dem Konto, dass er nicht weiß woher es kommen könnte. In seiner Wohnung stehen
Kartons voll mit Waffen und Sprengstoff. Plötzlich bekommt er einen Anruf von einer
Frau die ihm befiehlt sofort die Wohnung zu verlassen, weil ihn sonst das FBI verhaften wird.
Völlig perplex hält sich Jerry natürlich nicht an die Anweisung und wird wegen des Verdachts
ein Terrorist zu sein verhaftet.



Der Film:

Während Jerry noch beteuert unschuldig zu sein hat die alleinerziehende Mutter Rachel Holloman
ebenfalls einen sehr verstörenden Anruf. Eine Frau zwingt sie in ein Auto zu steigen und
los zu fahren weil sonst der Zug, in dem ihr kleiner Sohn sitz,t entgleisen würde.
Während Jerry ein Anruf gewährt wird bricht ein Kran in das Büro und Leuchttafeln befehlen
ihm in die Tiefe zu springen und in einen schwarzen Wagen auf dem Beifahrersitz platz zu nehmen.
Dort wartet Rachel. Während Beide den Anderen verdächtigen diese Anrufe zu tätigen ist ihnen
das FBI bereits auf den Versen. Bald wird ihnen jedoch klar, dass sie in ein großes Komplott
gegen die USA verwickelt sind und nicht mehr aus der Sache heraus kommen.



Fazit:

Nun haben es die Beiden ganz schön schwer sich vor dem FBI und der mysteriösen Frau
zu retten, die sie auf Schritt und Tritt beobachtet und Anweisungen erteilt.
Der Film ist unglaublich spannend und verständlich erzählt. Man muss keine Angst haben
wichtige Details zu verpassen oder Teile der Story nicht zu verstehen. Permanent ist man
davon überrascht wie informiert nicht nur das FBI sondern auch die mysteriöse Frauenstimme
sind. Unverblümt berichtet der Film von den Fehltritten der USA im Irak-Krieg
und der Verfolgung angeblicher Terroristen.
Ich gab dem Film nicht die volle Punktzahl, weil er letztendlich doch das typischste Merkmal
amerikanischer Action-Filme aufwies: Es ging alles zu reibungslos von statten.
Ansonsten haben sowohl die Hauptdarsteller (Shia mit Bart hat endlich was von einem
charakterstarken Schauspieler) als auch die Nebenrollen einen guten Job gemacht!

In Time. Deine Zeit läuft ab 5/5 Sternen

Die Story:

Will Sallas (Justin Timberlake) ist laut Gesetz 25 Jahre alt aber hierzu muss man noch 3 Jahre rechnen. Er ist in Wirklichkeit 28. Doch in der Welt in der er lebt altert der Mensch nur bis zum 25. Lebensjahr und bleibt ab dem Zeitpunkt in der Entwicklung und dem Aussehen stehen. Dann beginnt allerdings seine Zeit von einem geschenkten Jahr abzulaufen. Seine Mutter und er leben, wie viele andere in seiner Zeitzone auch,
nur von Tag zu Tag. Denn mehr Zeit haben die Beiden meistens nicht zur Verfügung. Läuft die Zeit ab
stirbt man augenblicklich. Zeit ist tatsächlich Geld in dieser Story. Man arbeitet für Zeit und man bezahlt
mit seiner Zeit. Da liegt es natürlich nahe, dass es Timekeeper (Polizisten) und Minuteman (Diebe) gibt.
Es gibt Menschen in Zeitzonen mit 13 Stellen, die die Nullen die sie zur Lebensverfügung haben, angeben.
Diese Menschen haben soviel Zeit, dass sie ewig leben können. Dafür müssen aber viele
zeitlose Menschen sterben, sonst würde es eine Überbevölkerung geben.


Der Film:

Eines Nachts zieht Will mit seinem Arbeitskollegen und Kumpel Borel um die Häuser und trifft dort
auf einem Mann der seine Zeit nur so in Drinks an die Leute verschenkt. Während Will dem Mann
klar machen will, dass er so die Minuteman anlockt erscheinen diese bereits und fordern ihn zum
Kampf. Will kann ihn aber nicht einfach so diesen Männern überlassen und flüchtet mit ihm in ein
Lagerhaus. Dort erzählt ihm der Gerettete, dass er bereits 105 Jahre alt und seines Lebens müde ist.
Auch die Tatsache, dass arme Menschen für die Zeit der Reichen sterben müssen verhehlt er ihm nicht.
Morgens wacht Will mit einem Arm von 13 Nullen auf und der Mann ist weg. Er lässt seine Zeit freiwillig
ablaufen. Abends will er seine Mutter von der Bushaltestelle abholen und mit ihr deren ungefähr 20. 25.
Geburtstag feiern. Doch dazu kommt es nicht mehr, denn direkt vor seinen Armen läuft ihr die Zeit ab.
Nun schwört Will Rache an all denen, die seiner Mutter und den vielen anderen Menschen die Zeit
nehmen. Er begiebt sich in die Zeitzonen der Schönen und Reichen und beginnt seinen Feldzug.
Doch das Geschehen bleibt nicht unentdeckt und der Timekeeper Raymond Leon lässt ihn wegen
Mord und Diebstahl verhaften.



Fazit:

In dieser Story muss man jedes Sprichwort zur Zeit wörtlich nehmen. Jedoch ist es nur ein
schönes Synonym für die Wahrheit über Geld und Macht, Armut und Kriminalität in unserer
wirklichen Welt. Durch die Metapher der ablaufenden Zeit wird allerdings sehr drastisch
klar gemacht, wieviele Menschen täglich an Armut sterben während die Reichen immer
mächtiger werden bzw. unsterblich werden.
Justin Timberlake spielt seine Rolle sehr überzeugend und angenehm. Er ist nicht der coole
Typ, dem alles gelingt, sondern ein Junge von der Straße, der mit Hilfe der Tochter (Amanda Seyfried)
eines reichen Bankenbesitzers die Welt mit Zeit beschenken will. Dieses Paar harmoniert
sehr angenehm miteinander und lässt doch stark an Bonnie und Clyde erinnern.
Sehr spannender und von der her Idee völlig neuer Film!

Donnerstag, 12. Juli 2012

The Amazing Spiderman (im Kino) 5/5 Sternen

Die Story:

Die Story kennt jedes Kind, wenn auch in diesem Streifen leicht verändert:
Peter Parker, unauffälliger verpeilter Streber, der seine Eltern verlor und darum bei
Tante May und Onkel Ben lebt versucht herauszufinden was in seiner Vergangenheit
passiert ist. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf einen ehemaligen Kollegen seines
Vaters der mit ihm an streng geheimen, art-übergreifenden, Experimenten mit Spinnen
gearbeitet hat. Um diesen Dr. Connors treffen zu können besucht er ihn auf seiner
Arbeitsstelle, wo er von einer dieser behandelten Spinnen gebissen wird.
Bald darauf beginnt er Kräfte zu entwickeln, die ihn erst über- und dann fast schon unterfordern.


Der Film:

Eines Nachts, nach einem Streit mit Onkel Ben, lässt er seinen Launen freien Lauf und
auf der Fluch eines Diebes wird Ben erschossen.
Getrieben von Schuldgefühlen und Hass begibt sich Peter, mit Maske vermummt, auf die
Suche nach dem Mörder seines Onkels.
So gerät er schnell ins Visier von Zeitung und Polizei, was nicht unbedingt förderlich für die junge
Liebe zu der Seargant-Tochter Gwen ist.
Unterdessen muss Dr. Connors an sich selbst einen Versuch starten um den skrupelosen
Auftraggeber Rajit Ratha davon abzuhalten Tests an unwissenden Rentnern durchzuführen.
Ein, von Echsen abgekapseltes, Gen soll seinen verkrüppelten Arm wachsen lassen.
Zu seinem Glück tut er das auch, doch nach einer Weile beginnt auch der Rest des Echsen-Gens
sich in Connors Körper breit zu machen und der Lizard wird geboren.
Spiderman und sein Gegner treten auf.


Fazit:

Was eben wie die alten Streifen mit Toby McGuire klingt hat doch ein neues Antlitz erhalten.
Andrew Garfield (bekannt aus "The Social Network") verleiht dem Peter ein ganz neues Wesen,
Emma Stone ersetzt die, mich immer nervende, April und bringt frischen Wind in die Sache.
Onkel Ben und Tante May wurden ebenfalls mit zwei sehr charismatischen Schauspielern besetzt.
Ein klein wenig an Story und Charakteren drehen, vor allem auch am Bösewicht, und schon macht
mir "The Amazing Spiderman" richtig Spaß.
Und dann noch gepaart mit einem atemberaubenden 3D, auch aus Sicht von Spidie.
Mir hat die Neuaufmachung deutlich mehr Laune gemacht als die drei Streifen davor.
Reingehen lohnt sich, außer man kann nicht von Toby McGuire lassen.

Dienstag, 12. Juni 2012

Das Parfüm (Romanverfilm.) 5/5 Sternen

Die Story:   

Jean-Baptiste Grenouille wird im mittelalterlichen Paris auf dem Fischmarkt geboren.
Von seiner Mutter, wie all ihre anderen Kinder, für bereits tot gehalten wird er achtlos
liegen gelassen. Doch kaum schreit er das erste Mal wird die nichts ahnende Mutter
für diese Schandtat gehängt. So gelangt er in ein Waisenhaus und als er größer ist
verkauft ihn die Hausherrin an einen Gerber nach Paris.
Was für jeden anderen Menschen ein kaum vorstellbares Leben bedeutet ist für
Jean-Baptiste völlig akzeptabel. Er gibt sich nämlich voll und ganz damit zufrieden alle
Düfte dieser Welt zu sammeln. Denn er hat wahrhaftig die beste Nase von ganz Paris,
wenn nicht so gar der ganzen Welt.


Der Film:

Als er eines Tages ein Mädchen mit einem Korb voller Mirabellen trifft ist es um ihn geschehen.
Er muss sie wieder "riechen" und als er so an ihr schnuppert und sie sich heftigst wehrt
packt er sie und hält sie einfach so lange fest im Arm bis sie still ist. So still, als sei sie tot und
genau das ist sie auch. Stundenlang saugt er nun den Duft des Mädchens ein. Pore ür Pore
genießt er ihn. Aber er hat ein Problem, er kann den Duft nicht halten. Um zu lernen, wie man
Düfte konserviert geht er viele Risiken ein. Durch einen Handel kommt er zu dem ehemals
großen Parfümeur Giuseppe Baldini dem er während der kurzen Lehrzeit durch seine feine Nase
wieder zum alten Ruhm verhilft. Doch während all der vergehenden Zeit lässt ihn der Duft
des Mirabellen-Mädchens nicht mehr los.
In Grasse, dem Mekka der Parfümherstellung, geht er nun in die Leere und beginnt
aus den bestriechendsten Mädchen der Stadt das feinste Parfüm aller Zeiten zuzammenzustellen.
Das Problem ist nur, dass er sie dafür töten muss.
Hier beginnt "die Geschichte eines Mörders".


Fazit:

Wer, wie ich, nicht nur den Film gesehen sondern auch das Buch gelesen hat ist nun zufrieden.
Die Verfilmung bietet dem "Gerochenen" welches die Nase beim Lesen erschaffen hat
die tatsächlichen Bilder. Ben Wishaw spielt den Geruchsverliebten Grenouille so
bemitleidenswert und doch auch abstoßend sachlich, dass es einem nur so die Schauer den
Rücken runter treibt. Wunderschöne und unglaublich hässliche Schauplätze bilden mit den talentierten,
z. Zt. deutschen, Schauspielern ein großes Ganzes. Nie war ein Film sinnlicher als dieser.
Ich  rate Jedem der nur das Buch gelesen hat auch den Film zu sehen und umgekehrt.
Tom Tykwer hat hier wirklich eine tolle Buchverfilmung von Patrick Süßkind's "Das Parfüm" abgeliefert!

Dienstag, 29. Mai 2012

Oben 5/5 Sternen

Die Story:           

Carl Fredricksen ist als kleiner Junge schüchtern und vorsichtig, dennoch liebt er das Abenteuer und
den Abenteurer Charles Muntz. Eines Tages trifft er in einem maroden Haus auf die freche Ellie.
Auch sie sucht das Abenteuer. Schnell ist es um die Beiden geschehen und als Erwachsene heiraten
sie und ziehen in das, von Ihnen selbst, renovierte Haus.
Ihr Leben ist ein Traum, bis der Versuch ein Kind zu bekommen fehl schlägt und die lebensfrohe Ellie erst einmal aus der Bahn wirft. Doch der gemeinsame Wunsch, einmal mit ihrem Haus auf den
Paradiesfällen zu wohnen, schweißt die Beiden wieder zusammen. Eines Tages allerdings stirbt Ellie
und hinterlässt einen traurigen, alten Carl.



Der Film:

Mittlerweile hat der alte Herr nicht einmal mehr in seinem eigenen Haus Ruhe.
Um ihn herum ist alles eine Baustelle und er ist der letzte der sein Haus nicht an die
Baufirma verkaufen will. Als es zum Gerangel zwischen ihm und einem Bauarbeiter kommt
wird er vom Gericht dazu verurteilt in ein Seniorenheim zu ziehen. Doch dagegen wehrt er sich.
Stattdessen bindet er so viele Gasballons an sein Haus, dass es schwebt und will nun zu den Paradies-
fällen fliegen. Als es mitten in den Wolken an der Tür klopft stellt Carl fest, dass ein kleiner Pfadfinderjunge
der ihm zuvor seine Hilfe angeboten hat, auf der Veranda steht.
Von nun an geht's zu zweit weiter. Und bei den Abenteuern die noch warten ist das vielleicht auch
besser so.



Fazit:

Was sehr fröhlich beginnt geht erst mal ziemlich deprimierend und für Kinder echt hart, weiter.
Doch nachdem Carl wieder neuen Mut gefasst hat und auf seiner Mission ist macht das Ganze gleich
viel mehr Spaß. "Oben" ist ein wunderhübscher, bunter und spaßigerAbenteuer-Film, wie ihn Pixar nicht
besser hätte machen können. Egal ob jung oder alt, dieser Film lässt alle Herzen strahlen;
sei es durch die menschlichen oder tierischen Charakter.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Dark Shadows 5/5 Sternen

Die Story:              

London im achtzehnten Jahrhundert: Die Familie Collins ist wohlhabend und will ihren Geschäftssinn in die
Welt hinaus tragen. Ihr Weg führt nach Amerika wo sie aus einem kleinen Fischerdorf die Fischerei-Stadt
Collinsport errichtet. Auf dem Berg der Stadt baut der Familienvater das Anwesen  Collinwood.
Barnabas (Johnny Depp), der kleine Spross der Familie, ist mittlerweile erwachsen und vergnügt sich mit der Tochter der Magd. Als sie ihn zu einem Liebesgeständnis zwingt beichtet er ihr ohne Rückhalt, dass diese Liason nur dem Spaß und nicht der Liebe verfplichtet ist.
Davon tief getroffen eröffnet sie ihr wahres Gesicht,
das einer waschechten Hexe. Barnabas hat sein Herz aber nunmal der Dame Josette gegeben.
Und nachdem schon die Eltern Collins sterben müssen bringt die Magd Angelique durch einen Zauber
das edle Fräulein zum Todessturz in die Meerestiefen.Als Barnabas von Trauer
und Wut getrieben hinterher springt verwandelt ihn die Hexe in einen auf ewig untoten Vampir.



Der Film:

Voller Unmut über sein Schicksal und das seiner geliebten Menschen versucht er die Welt von der Schuld
der Hexe zu überzeugen doch sie hat die Bürger von Collinsport bereits in der Hand. Nun wird Barnabas
auf ewig in einen Sarg gesperrt und in den tiefen der Erde vergraben.
Zweihundert Jahre später erlösen ihn Bauarbeiter von seiner Gefangenschaft; zum Dank muss er seinen
unbändigen Durst an ihnen stillen. Ehe er sichs versieht steht er vor dem völlig verwahrlosten Collinwood
und trifft den allzeit betrunkenen Hausmeister Willie Loomis, der ihm unterbreitet im Jahr 1972 zu sein.
Im Anwesen trifft Barnabas auf die verbliebenen Collins. Dieser verkorkste und verarmte Haufen liegt ihm jedoch am Herzen, da sie seine Familie sind und Familie alles für ihn bedeutet. Er verhilft den Collins durch seinen Reichtum zu neuem wirtschaftlichem Erfolg und Glanz bis ihn die noch immer in Collinsport
hochangesehene und einflussreiche Angelique (Eva Green) davon abhalten will. Hexe, die sie ist, will sie Barnabas natürlich wieder für sich gewinnen oder aber ihm und der Familie Collins das Leben zur Hölle machen.



Fazit:

Basierend auf der amerikanischen Fernsehserie "Dark Shadows" aus den Siebzigern hat Tim Burton hier ein kleines aber feines Exposé erarbeitet. Jeder Charakter ist gut durchdacht und einfach perfekt von den
Schauspielern interpretiert worden. Angefangen bei dem Trunkenbold Willie Loomis (Jackie Earle Haley)
bis hin zur rachlüsternen aber atemberaubenden Angelique Bouchard (Eva Green) und natürlich dem
grandios schrulligen Vampir Barnabas Collins (Johnny Depp). Gewohnt souverän und so ausgefallen wie
seinerzeit Captain Jack Sparrow zieht er die Zuschauer in seinen Bann.
Aber auch die Nebenrollen von Michelle Pfeiffer oder Chloe Grace Moritz brillieren hier.
Ich muss zugeben die Serie nie gesehen zu haben aber der Film hat mich überzeugt und unterhalten.
Die Gags die entstanden, weil Barnabas aus 1772 kommt und nun in 1972 ist sind grandios und auch verständlich, wenn man nicht aus den Seventies kommt.
Einzig das Ende erinnerte ein bisschen zu sehr  an "der Tod steht ihr gut" mit Goldie Hawn und Bruce Willies
und es gab kleine Details die man hätte weg lassen können. Doch sonst echt sehenswert und lustig!